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Veranstaltung

22.6.26 -Gedenkkundgebung anläßlich des 85. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion

Datum & Zeit

am 22. Juni 2026 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Ort

Schwerin, Markt

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Wir gedenken der Opfer des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion vor 85 Jahren.

Vor 85 Jahren, am 22. Juni 1941, hat Deutschland die Sowjetunion überfallen. Wehrmacht und SS haben dort barbarisch gewütet. 27 Millionen im Kriege verstorbener Sowjetbürger, und ein zerstörtes Land mahnen uns. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird weitgehend mit Schweigen übergangen. Wir schauen hin, wir vergessen nicht.
Auch das Gedenken an diese Opfer gehört für uns zur deutschen Staatsräson!

Wir wenden uns gegen den Aufbau des Feindbildes Russland und gegen die deutsche Kriegsvorbereitung, wir wollen eine Wiederholung eines Krieges mit Russland nach 85 Jahren verhindern. Wir erklären: „Russland ist nicht unser Feind!“
Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine wurde provoziert u.a. durch eine ganze Reihe gleichfalls völkerrechtswidriger Handlungen des Westens, wie den Bruch von Zusagen 1990 durch die Nato-Osterweiterung und des Vertrages Minsk 2, die Einmischung in innere Angelegenheiten durch Regimechange in die Ukraine und die Ablehnung von Verhandlungen über Sicherheitsinteressen Russlands 2021/22.

Heute soll Deutschland wieder kriegstüchtig werden – gegen Russland.
Wahnsinnige deutsche Politiker wollen „den Krieg nach Russland tragen“, der deutsche Außenminister erklärte „Russland wird für immer ein Feind für uns bleiben“.

Der deutscher Bundeskanzler will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas aufbauen und brach bereits vor seiner Bestätigung als Bundeskanzler dafür sein Wahlversprechen, keine neuen Schulden aufzunehmen.
Bereits 1939 rühmte sich Deutschland die stärkste Armee Europas zu haben.
Sind der 2.Weltkrieg und seine Folgen für die europäischen Länder und insbesondere Deutschland und Russland von diesen Politikern vergessen?

Mit der Entwicklung und Produktion von weitreichenden Waffensystemen, die in die Tiefe Russlands eingesetzt werden sollen, gemeinsam mit und für die Ukraine, überschreitet Deutschland die Grenze zur direkten Kriegsbeteiligung und provoziert Gegenschläge der Atommacht Russland.

Wir fordern diese Politiker auf, ihren Amtsschwur „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“ endlich gerecht zu werden und den Weg in die Katastrophe der totalen Zerstörung zu verlassen.

Wir fordern:

  • endlich glaubhafte diplomatische Initiativen für die Beendigung des Krieges in der Ukraine durch Beseitigung der Kriegsursachen, statt deren Blockade und bedingungsloser Aufrüstung und Waffenlieferungen an die Ukraine,

  • den Aufbau einer neuen europäischen Friedensordnung wie 1990 geplant und die durch die Osterweiterung der Nato entgegen getroffener Vereinbarungen zunichte gemacht wurde,

  • die Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Länder, einschließlich Russlands

  • sowie eine umfassende Abrüstung und die Wiederinkraftsetzung der durch die USA gekündigten Abrüstungs- und Rüstungskontrollmaßnahmen.

Waffen schaffen keinen Frieden! Waffen töten und zerstören Infrastruktur, die Umwelt und die Zukunftschancen kommender Generationen. Waffen, Aufrüstung und Kriege sind eine riesige Mittelvergeudung für die Gewinne der Rüstungsindustrie.

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