Hiroshimatag 2026

Aufruf des Schweriner Friedensbündnisses zum Hiroshimatag 2026
Das Schweriner Friedensbündnis informiert über seine Kundgebung zum 81. Jahrestag der US-Atomwaffenabwürfe 1945 auf Hiroshima und Nagasaki zum Gedenken der Opfer und zur Bekräftigung der Forderung zu einer Umkehr zum Frieden, Diplomatie, Abrüstung und ein Atomwaffenverbot am
Donnerstag, dem 06.08.26 17.00 Uhr, auf dem Schweriner Marktplatz.
Wir gedenken:
Vor 81 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden durch die USA die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres 1945 starben mehr als 200.000, danach gab es weitere Millionen Strahlenopfer. Die Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen einzutreten und alle Konflikte gemäß UN-Charta friedlich ohne Waffeneinsatz beizulegen.
Wir warnen vor der atomaren Zerstörung:
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durch die Kündigung aller Abrüstungs- und Rüstungskontrollabkommen durch die USA existieren keine Beschränkungen mehr für Atomwaffen,
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durch eine aktiven Kriegsbeteiligung am Ukrainekrieg gegen die Atommacht Russland durch die Lieferung von Waffen und Aufklärungsdaten für tiefe Angriffe auf Russland, gemeinsame Waffenproduktion mit der Ukraine, Luftraumnutzung durch Drohnen im Baltikum und in Finnland gegen Russland, Truppenverstärkung und mögliche Kernwaffenstationierung an den Grenzen Russlands,
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durch die zusätzlich zu bereits stationierten Atomwaffen vorgesehene Beschaffung und Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland, die in wenigen Minuten Moskau erreichen können, und die durch extrem kurze Vorwarnzeit das Potential von Enthauptungswaffen besitzen.
Es besteht dadurch höchste Gefahr für eine Zerstörung Mitteleuropas und insbesondere Deutschlands durch Kernwaffen, sei es durch Missverständnisse Präventivschläge oder als letztes Mittel durch die Konfliktbeteiligten.
Wir fordern von der Bundesregierung:
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Einsatz für die Beendigung des Ukrainekrieges durch Diplomatie und Interessenausgleich statt Kriegsbeteiligung gegen die Atommacht Russland,
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keine Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für einen Atomwaffeneinsatz im Rahmen der nuklearen Teilhabe,
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keine Stationierung von neuen Erstschlagswaffen in Deutschland (Berliner Appell),
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Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der UNO und Initiativen zur Ächtung der Atomwaffen weltweit, statt dem Streben nach europäischen Kernwaffen.
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Stopp der schuldenfinanzierten Aufrüstung und des Sozialabbaus. Einsatz der freiwerdenden Mittel stattdessen für Soziales, Bildung, Infrastruktur und Umweltschutz.
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